Fördermittel Nichtwohngebäude

Fördermittel Nichtwohngebäude

Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau), als Förderbank des Bundes, unterstützt den Bau und die Modernisierung von Nichtwohngebäuden mit zinsgünstigen Krediten und Tilgungszuschüssen.


KfW-Programme – Bauen und Sanieren – NWG

276 – Energieeffizient Bauen – Effizienzhaus – Kredit mit Tilgungszuschuss
Für den Bau eines neuen KfW-Effizienzhauses:
– KfW-Effizienzhaus 70
– KfW-Effizienzhaus 55

277 – Energieeffizient Sanieren – Effizienzhaus – Kredit mit Tilgungszuschuss
Für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus:
– KfW-Effizienzhaus 100
– KfW-Effizienzhaus 70

278 – Energieeffizient Sanieren – Einzelmaßnahme – Kredit mit Tilgungszuschuss
Für die Sanierung energetischer Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle und/oder der technischen Gebäudeausrüstung zur Verbesserung der Energieeffizienz:
– Dämmung von Wänden, Dachflächen, Geschossdecken und Bodenflächen,
– Erneuerung und Aufbereitung von Fenstern, Vorhangfassaden, Außentüren und Toren,
– Maßnahmen zur Verbesserung des sommerlichen Wärmeschutzes,
– Einbau, Austausch oder Optimierung raumluft- und klimatechnischer Anlagen,
– Erneuerung und/oder Optimierung der Wärme-/Kälteerzeugung, -verteilung und -speicherung ,
– Austausch und/oder Optimierung der Beleuchtung,
– Einbau oder Optimierung der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik / Gebäudeautomation.


Kurzinfo zur KfW-Förderung:

Die Antragstellung für einen KfW-Kredit erfolgt immer über ein Kreditinstitut Ihrer Wahl (z.B. Ihrer Hausbank).

Voraussetzung für die Bewilligung einer Förderung ist, dass Förderanträge vor Beginn einer Modernisierung gestellt werden.

Wenn Sie ein KfW-Effizienzhaus bauen oder ein Bestandsgebäude zu einem KfW-Effizienzhaus sanieren wollen (Programm 276 oder 277), ist bei der Planung, Antragstellung und Durchführung des Vorhabens ein Sachverständiger erforderlich.

Eine qualifizierte Baubegleitung gehört zu den förderfähigen Maßnahmen.

Bei der Umsetzung von Einzelmaßnahmen (Programm 278) an der Gebäudehülle ist meist ein Energieausweis nach Bedarf zu erstellen (um den Ist- und Soll-Zustand zu ermitteln), da bei Antragstellung  die zu erwartende (energetische und CO2) Einsparung der gewählten Sanierungsmaßnahme angegeben werden muss.


Check Mark
Wir begleiten Sie beim Neubau und bei der Sanierung von Nichtwohngebäuden, machen die energetische Fachplanung und erstellen alle erforderlichen Nachweise für die KfW.


Wir erstellen auch individuelle Sanierungskonzepte für Nichtwohngebäude im Bestand, mit Maßnahmen, Kostenschätzung, Fördermöglichkeiten, Umweltwirkung und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung.


       
Aktuelles

Deutsche Wärmekonferenz: geea-Sprecher Kuhlmann wirbt für Wärmewende

Auf der Deutschen Wärmekonferenz am Dienstag in Berlin hat Andreas Kuhlmann, Sprecher der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) und Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena), dringend notwendige Maßnahmen für die Energiewende im Gebäudebereich skizziert: Um die Wärmewende endlich in Schwung zu bringen, brauche es so schnell wie möglich neue Anreize für die energetische Sanierung, vor allem mittels einer gut ausgestatteten steuerlichen Förderkomponente. Außerdem sollten ein neues Energiegesetz rasch auf den Weg gebracht und die Energieberatung deutlich gestärkt werden.

Erste Energieausweise älterer Wohnhäuser werden dieses Jahr ungültig

Die ersten Energieausweise für ältere Wohngebäude werden Mitte des Jahres ungültig. Sie haben eine Laufzeit von zehn Jahren und sind ab Juli 2008 für Häuser mit einem Baujahr vor 1966 ausgestellt worden. Hauseigentümer der betroffenen Gebäude müssen aber nur einen aktuellen Energieausweis vorlegen, wenn sie ihr Haus in naher Zukunft verkaufen, vermieten oder verpachten wollen.

Stillstand bei energetischer Gebäudesanierung überwinden

Die neu zu bildende Bundesregierung soll eine attraktive Steuerförderung für energetische Sanierungsmaßnahmen aufsetzen, um so eine Modernisierungsoffensive bei selbstgenutzten Ein- und Zwei-Familienhäusern und Wohnungen auszulösen.