Vor-Ort-Beratung

Vor-Ort-Beratung BAFA

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, Ihr Gebäude zu modernisieren, dann stellen sich schnell die folgenden Fragen:

Welche Maßnahmen sind sinnvoll?
Mit welchen Kosten ist zu rechnen?
Können Fördermittel beantragt werden?


Für die energetische Sanierung von Wohngebäuden werden diese Fragen sehr detailliert im Rahmen einer Vor-Ort-Beratung beantwortet.

Diese wird staatlich gefördert und besteht aus mindestens zwei Vor-Ort-Terminen und einem ausführlichen Beratungsbericht.

Beim ersten Termin besichtigen wir Ihr Gebäude, nehmen alle notwendigen Daten auf und besprechen mit Ihnen Ihre Wünsche, Erwartungen und Möglichkeiten.

Dann erstellen wir einen individuellen Beratungsbericht mit:
– Sinnvollen Maßnahmen,
– Realistischer Kostenschätzung,
– Konkreten Fördermöglichkeiten,
– Energiebilanz (Ist- und Sollzustand),
– Wirtschaftlichkeitsbetrachtung,
– Umweltwirkung.

Außerdem erstellen wir einen individuellen Sanierungsfahrplan mit aufeinander abgestimmten Sanierungsschritten (die auch als Einzelmaßnahmen nacheinander über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden können).

Und zeigen Ihnen, welche Maßnahmen nötig sind, um aus Ihrem Haus ein KfW-Effizienzhaus zu machen.

Beim zweiten Termin stellen wir Ihnen dann den Bericht vor und besprechen ausführlich Ihre Fragen und weiteren Planungen.

Natürlich sind wir auch nach einer Vor-Ort-Beratung an Ihrer Seite, z.B. wenn Sanierungsmaßnahmen umgesetzt und Fördermittel beantragt werden sollen.


Kosten der Vor-Ort-Beratung

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ist Träger der Vor-Ort-Beratung und zahlt einen Förderzuschuss direkt an den Berater.

Der Zuschuss beträgt maximal 800,- Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie 1.100,- Euro für Wohnhäuser mit mindestens drei Wohneinheiten (höchstens jedoch 60 Prozent der Beratungskosten).

Beispielrechnung für ein Einfamilienhaus:
1.225,- Gesamtbetrag (incl. 19% MwSt.)
735,-   Bundeszuschuss vom BAFA
490,-   Ihr Eigenanteil


Check Mark
Für Ihr Wohnhaus erstellen wir ein energetisches Sanierungskonzept nach Ihren Wünschen und den Vorgaben des BAFA.


       
Aktuelles

Deutsche Wärmekonferenz: geea-Sprecher Kuhlmann wirbt für Wärmewende

Auf der Deutschen Wärmekonferenz am Dienstag in Berlin hat Andreas Kuhlmann, Sprecher der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) und Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena), dringend notwendige Maßnahmen für die Energiewende im Gebäudebereich skizziert: Um die Wärmewende endlich in Schwung zu bringen, brauche es so schnell wie möglich neue Anreize für die energetische Sanierung, vor allem mittels einer gut ausgestatteten steuerlichen Förderkomponente. Außerdem sollten ein neues Energiegesetz rasch auf den Weg gebracht und die Energieberatung deutlich gestärkt werden.

Erste Energieausweise älterer Wohnhäuser werden dieses Jahr ungültig

Die ersten Energieausweise für ältere Wohngebäude werden Mitte des Jahres ungültig. Sie haben eine Laufzeit von zehn Jahren und sind ab Juli 2008 für Häuser mit einem Baujahr vor 1966 ausgestellt worden. Hauseigentümer der betroffenen Gebäude müssen aber nur einen aktuellen Energieausweis vorlegen, wenn sie ihr Haus in naher Zukunft verkaufen, vermieten oder verpachten wollen.

Stillstand bei energetischer Gebäudesanierung überwinden

Die neu zu bildende Bundesregierung soll eine attraktive Steuerförderung für energetische Sanierungsmaßnahmen aufsetzen, um so eine Modernisierungsoffensive bei selbstgenutzten Ein- und Zwei-Familienhäusern und Wohnungen auszulösen.