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Deutsche Wärmekonferenz: geea-Sprecher Kuhlmann wirbt für Wärmewende

Gepostet von am Apr 23, 2018 in Allgemein | Kommentare deaktiviert für Deutsche Wärmekonferenz: geea-Sprecher Kuhlmann wirbt für Wärmewende

Deutsche Wärmekonferenz: geea-Sprecher Kuhlmann wirbt für Wärmewende Energiewende im Gebäudebereich muss in Koalitionsverhandlungen fest verankert werden / Wichtige Maßnahmen: steuerliche Förderung, neues Gebäudeenergiegesetz, mehr Energieberatung Auf der Deutschen Wärmekonferenz am Dienstag in Berlin hat Andreas Kuhlmann, Sprecher der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) und Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena), dringend notwendige Maßnahmen für die Energiewende im Gebäudebereich skizziert: Um die Wärmewende endlich in Schwung zu bringen, brauche es so schnell wie möglich neue Anreize für die energetische Sanierung, vor allem mittels einer gut ausgestatteten steuerlichen Förderkomponente. Außerdem sollten ein neues Energiegesetz rasch auf den Weg gebracht und die Energieberatung deutlich gestärkt werden. „Die Wärmewende bedeutet Fortschritt, Innovation, Wertschöpfung und Klimaschutz für den Gebäudesektor. Deshalb ist es wichtig, das Thema in den aktuellen Gesprächen zur Regierungsbildung aufzunehmen und im Koalitionsvertrag zu verankern“, so Kuhlmann. Dabei müsse auch das Prinzip der Technologieoffenheit beachtet werden. Laut der im Oktober veröffentlichten geea-Gebäudestudie lassen sich die Ziele der Energiewende im Gebäudesektor bis 2050 am besten erreichen, wenn alle verfügbaren Effizienztechnologien wirtschaftlich eingesetzt und die vorhandenen Infrastrukturen effizient mit erneuerbaren Energieträgern genutzt werden. Eine stark forcierte Elektrifizierung der Wärmeversorgung würde dagegen zu höheren Kosten führen und höhere Sanierungsraten erfordern. Maßnahmen zum Erreichen der Klimaziele 2030 Zum Erreichen der Klimaziele für das Jahr 2030 empfahl Kuhlmann vor allem vier Maßnahmen für den Gebäudebereich: Förderung erweitern und ergänzen: Um eine signifikante Verbesserung der Sanierungsaktivitäten zu erreichen, muss so schnell wie möglich ein attraktiver, unbürokratischer Steuerbonus für private Gebäudeeigentümer eingeführt werden. Zudem ist eine Vereinfachung der derzeit sehr unübersichtlichen Förderlandschaft wichtig. Ordnungsrecht weiterentwickeln: Vorhandene Regelungen – Energieeinsparverordnung (EnEV), Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG), Energieeinsparungsgesetz (EnEG) – müssen zügig im neuen Gebäudeenergiegesetz gebündelt werden, Gebäudeenergiestandards sollten ambitioniert, aber wirtschaftlich gesetzt werden. Vorbildfunktion öffentliche Hand ausbauen: Staat, Länder und Kommunen müssen selbst mehr für Energieeffizienz im eigenen Gebäudebestand tun, um als Vorbild für die Energiewende im Gebäudebereich sichtbar zu werden. Energieberatung und Informationsinstrumente stärken: Die Gebäudeenergieberatung muss deutlich ausgebaut werden, eingebunden in eine Kommunikationsoffensive von Bund und Ländern und gekoppelt an eine Verbesserung des Energieausweises. Außerdem gelte es, die bestehenden Instrumente angesichts der zu erwartenden Lücke bei der Erreichung der Klimaziele bis 2020 auf ihre Wirksamkeit zu prüfen und zu optimieren. Auch neue Instrumente seien wichtig, um die Sanierungsbereitschaft zu erhöhen. Ein fairer Wettbewerb der Energieträger würde über Marktmechanismen dazu führen, dass sich volkswirtschaftlich günstige Lösungen durchsetzen. geea-Gebäudestudie zeigt: Technologieoffenheit bringt Kostenvorteil Wie die geea-Gebäudestudie hat sich auch die kürzlich vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) veröffentlichte Studie „Klimapfade für Deutschland“ damit auseinandergesetzt, wie die Ziele der Energiewende – auch für den Gebäudesektor – bis 2050 erreicht werden können. „Die BDI-Studie sieht wie die geea-Gebäudestudie grundsätzliche Vorteile in der Technologieoffenheit, zahlreiche Annahmen und Ableitungen sind sehr ähnlich. Allerdings setzt die BDI-Studie stärker auf Elektrifizierung im Gebäudebereich und weniger auf synthetische Brennstoffe auf Basis von Power-to-X-Technologien. Aus unserer Sicht sollte der Pfad hier möglichst offen gehalten werden, um Wettbewerb und Innovationen nicht einzuschränken“, kommentierte Kuhlmann. Einig sind sich die Studien darin, dass großer Handlungsdruck besteht. Mit einer alleinigen Fortsetzung der Anstrengungen in Form bestehender Maßnahmen würden die Ziele deutlich verfehlt. Auch auf der Ebene der politischen Handlungsempfehlungen stimmen beide Studien überein, dass zum Beispiel der Effizienzgrad von Gebäuden bis zum Jahr 2050 deutlich erhöht werden muss. Zur geea Die geea ist ein branchenübergreifender Zusammenschluss führender Vertreter aus Industrie, Forschung, Handwerk, Planung, Handel und...

Erste Energieausweise älterer Wohnhäuser werden dieses Jahr ungültig

Gepostet von am Apr 23, 2018 in Allgemein | Kommentare deaktiviert für Erste Energieausweise älterer Wohnhäuser werden dieses Jahr ungültig

Erste Energieausweise älterer Wohnhäuser werden dieses Jahr ungültig Bei Verkauf, Vermietung und Verpachtung von Immobilien wird ein neuer Energieausweis Pflicht – dena empfiehlt aussagekräftigere Bedarfsausweise Die ersten Energieausweise für ältere Wohngebäude werden Mitte des Jahres ungültig. Sie haben eine Laufzeit von zehn Jahren und sind ab Juli 2008 für Häuser mit einem Baujahr vor 1966 ausgestellt worden. Hauseigentümer der betroffenen Gebäude müssen aber nur einen aktuellen Energieausweis vorlegen, wenn sie ihr Haus in naher Zukunft verkaufen, vermieten oder verpachten wollen. Darauf verweist die Deutsche Energie-Agentur (dena). Sie empfiehlt Hauseigentümern, die einen neuen Energieausweis erstellen lassen wollen, sich an einen qualifizierten Energieberater aus der Energieeffizienz-Expertenliste zu wenden (www.energie-effizienz-experten.de). Bei der Wahl des Energieausweises rät die dena zum Bedarfsausweis. Denn nur der ist wirklich aussagekräftig. Bedarfsausweis stellt energetischen Zustand genauer dar als Verbrauchsausweis Es gibt zwei Arten des Energieausweises: den Verbrauchs- und den Bedarfsausweis. Der Verbrauchsausweis legt lediglich die Verbrauchswerte der vergangenen drei Jahre zugrunde, die stark vom Verhalten der Bewohner abhängen. Die dena empfiehlt deshalb den Bedarfsausweis. Zur Ausstellung berechnet ein Energieberater anhand einer technischen Analyse aller Gebäudedaten den Energiebedarf und dokumentiert den energetischen Zustand des Gebäudes – unabhängig vom Nutzerverhalten. Dabei werden die Qualität der Gebäudehülle – wie Fenster, Decken und Außenwände – sowie der Heizungsanlage und des Energieträgers berücksichtigt. Der energetische Zustand des Hauses sowie mögliche Sanierungsmaßnahmen, mit denen der Zustand verbessert und der Wert der Immobilie gesteigert werden kann, lassen sich so deutlich exakter darstellen. Generell haben Eigentümer die Wahl zwischen einem hochwertigen Bedarfs- und einem Verbrauchsausweis. Ausnahme: Ein Bedarfsausweis ist verpflichtend für Bestandsgebäude mit bis zu vier Wohnungen und einem Bauantrag vor dem 1. November 1977, wenn sie nicht energetisch saniert wurden. Wohnhäuser mit Baujahr ab 1966 brauchen ab 2019 einen neuen Energieausweis Wohnhäuser mit Baujahr ab 1966 brauchen seit Januar 2009 einen Energieausweis, wenn sie vermietet, verpachtet oder verkauft werden. Das heißt, hier werden in etwa einem Jahr die ersten Ausweise ungültig. Neubauten oder umfassend modernisierte Häuser benötigen seit Inkrafttreten der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2002 am 1. Februar 2002 einen Energieausweis, sodass in diesen Fällen die Energieausweise bereits erneuert worden sind. Quelle: Pressemitteilung vom 18.01.2018 /...

Stillstand bei energetischer Gebäudesanierung überwinden

Gepostet von am Apr 23, 2018 in Allgemein | Kommentare deaktiviert für Stillstand bei energetischer Gebäudesanierung überwinden

Stillstand bei energetischer Gebäudesanierung überwinden Die neu zu bildende Bundesregierung soll eine attraktive Steuerförderung für energetische Sanierungsmaßnahmen aufsetzen, um so eine Modernisierungsoffensive bei selbstgenutzten Ein- und Zwei-Familienhäusern und Wohnungen auszulösen. Diese Forderung hat ein Bündnis aus führenden Verbänden und Organisationen an die Politik gerichtet und ein konkretes Steuermodell vorgeschlagen, das unter anderem in der Anfangsphase vorsieht, dass 30 Prozent der Sanierungskosten über einen Zeitraum von drei Jahren von der Steuerzahlung abgezogen werden. Das Bündnis fordert die Parteien, die die neue Bundesregierung tragen, auf, diesen Vorschlag in den Koalitionsvertrag aufzunehmen und die Maßnahme zügig umzusetzen. Damit Deutschland seine ambitionierten Klimaziele erreichen kann, müssen endlich die großen CO2- und Energieeinsparpotenziale bei Gebäuden mobilisiert werden. Der psychologische Effekt des Steuersparens ist ein unvergleichlich starker Hebel, der im bisherigen Fördermix fehlt. Es wird ein Instrument benötigt, das attraktiv, technologieoffen und einfach umsetzbar ist, damit es die geforderte Wirkung entfaltet. Nur so wird der Stillstand bei der energetischen Gebäudesanierung überwunden und das Sanierungstempo nachhaltig gesteigert. Auf den Gebäudesektor in Deutschland entfallen immer noch über 40 Prozent des Primärenergieverbrauchs und über 30 Prozent des CO2-Ausstoßes. Bei einem Großteil der rund 16 Mio. Ein- und Zweifamilienhäuser besteht erheblicher Sanierungsbedarf. Die Sanierungsquote stagniert seit Jahren bei unter ein Prozent. Angesichts der inländischen Wertschöpfung von über 80 Prozent im Gebäudebereich würde eine steuerliche Förderung zu einem starken Konjunkturschub – insbesondere bei Mittelstand und Handwerk – führen. Zusätzliches Wirtschaftswachstum sowie Sicherung und Neuschaffung von Arbeitsplätzen wären die Folgen. Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung von dena, BDI, BDEW, DGB, ZDH und geea vom...

Gegen den Hitzestau: Kühle Wohnräume trotz Sommerhitze – Tipps für angenehme Temperaturen in Haus und Wohnung

Gepostet von am Sep 4, 2016 in Allgemein | Kommentare deaktiviert für Gegen den Hitzestau: Kühle Wohnräume trotz Sommerhitze – Tipps für angenehme Temperaturen in Haus und Wohnung

Gegen den Hitzestau: Kühle Wohnräume trotz Sommerhitze Tipps für angenehme Temperaturen in Haus und Wohnung Wenn die Temperaturen im Sommer die 30-Grad-Marke überschreiten, hat man es in den eigenen vier Wänden gern kühl. Gerade in größeren Städten hält sich die Hitze wegen der dichten Bebauung auch nachts in vielen Gebäuden. Klimaanlagen oder Kompakt-Klimageräte ermöglichen zwar eine kurzfristige Abkühlung, durch hohe Energieverbräuche treiben sie aber die Stromrechnung in die Höhe. Christian Stolte, Experte für energieeffiziente Gebäude bei der Deutschen Energie-Agentur (dena), gibt Tipps, wie Mieter und Hauseigentümer im Sommer auch ohne Klimaanlage einen kühlen Kopf bewahren können. Grundsätzlich empfiehlt er: „Am wichtigsten ist, die Hitze gar nicht erst reinzulassen.“ Rollläden, Markisen oder Jalousien halten die Hitze draußen Hat ein Sonnenstrahl erst einmal die Glasscheibe passiert, gelangt auch die Hitze ins Innere. Zugezogene Gardinen bieten daher nur geringen Schutz. „Außen angebrachte Schattenspender sind deutlich effektiver. Rollläden, Markisen oder Jalousien können die Sonneneinstrahlung durch Fenster sowie Balkon- und Terrassentüren um bis zu 90 Prozent verringern“, erläutert Stolte. Gute Dämmung schützt auch vor Hitze Was die Innenräume im Winter angenehm warm hält, schützt im Sommer umgekehrt vor zu viel Hitze. „In einem Haus mit guter Wärmedämmung ist das Raumklima im Sommer angenehmer als in schlecht oder gar nicht gedämmten Gebäuden“, sagt Stolte. Die äußere Dämmschicht verhindert, dass die Außenwand zu viel Wärme aufnimmt. So sorgt die Dämmung des Gebäudes im Sommer auch für einen besseren Hitzeschutz. Tagsüber Fenster und Türen geschlossen halten An heißen Tagen sollten Fenster und Türen deshalb möglichst geschlossen bleiben. Wenn die Hitze erst einmal ins Innere eines Gebäudes gelangt ist, lässt sich die Raumtemperatur nur schwer wieder senken. „Stattdessen sollte man in den kühlen Morgenstunden oder nachts intensiv stoßlüften“, so Stolte. Elektrische Geräte und andere Wärmequellen ausschalten Viele elektrische Geräte produzieren Wärme, wenn sie in Betrieb sind. Lampen, Plasmabildschirme oder Computer sollten nur dann eingeschaltet werden, wenn sie tatsächlich gebraucht werden. Je weniger Wärme im Innern eines Hauses zusätzlich entsteht, desto eher bleibt es kühl. Zusätzlicher Sonnenschutz innen Ist eine Installation von Sonnenschutz außen nicht möglich, zum Beispiel in Mietwohnungen, kann ein Blendschutz auf der Innenseite der Fenster eine Alternative sein. Wenig lichtdurchlässige Sonnenschutzrollos oder gut abdunkelnde Vorhänge sind dann die beste Lösung. Helle, reflektierende Rollos reduzieren die Sonneneinstrahlung immerhin noch bis zu einem Drittel. Weitere Informationen unter: www.die-hauswende.de Quelle: Pressemitteilung vom 21.07.2016 / Deutsche Energie-Agentur (dena) Quelle: Deutsche Energie-Agentur...

Erweiterte Förderung von Einbruchschutzmaßnahmen ab 01.04.2016

Gepostet von am Jul 4, 2016 in Allgemein | Kommentare deaktiviert für Erweiterte Förderung von Einbruchschutzmaßnahmen ab 01.04.2016

Erweiterte Förderung von Einbruchschutzmaßnahmen ab 01.04.2016 Einführung Kreditvariante für Förderung von Einbruchschutzmaßnahmen Ausweitung der förderfähigen Maßnahmen Ab 01. April 2016 erweitert die KfW die Förderung von Maßnahmen zum Einbruchschutz im Rahmen des Programms „Altersgerecht Umbauen“. Eigentümer und Mieter können neben Zuschüssen nun auch zinsgünstige Kredite für die Förderung von einzelnen Einbruchschutzmaßnahmen in Höhe von bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit in Anspruch nehmen und bei ihrer Hausbank beantragen. Bislang erfolgte die Förderung in Form von Zuschüssen bis maximal 1.500 Euro pro Wohneinheit, die aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) finanziert werden. Seit Programmstart im November 2015 wurden bereits mehr als 10.000 Anträge zugesagt, z. B. für die Nachrüstung von Haus- und Wohnungseingangstüren. „Mit dem weiter verbesserten Förderangebot für Einbruchschutzmaßnahmen können Mieter und Eigentümer nun noch flexibler in die Sicherheit der eigenen vier Wände investieren“, so Dr. Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe. Zusätzlich wurde der Katalog der förderfähigen Maßnahmen erweitert. Förderfähig sind u.a.: Einbau von Nachrüstsystemen für Fenster Einbau und Nachrüstung einbruchhemmender Haus- und Wohnungseingangstüren Einbau von Einbruchs- und Überfallmeldeanlagen oder Bewegungsmeldern Informationen zu den Fördermöglichkeiten sind auf der Internetseite www.kfw.de/einbruchschutz oder über das KfW-Infocenter unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 / 539 9002 erhältlich. Quelle: Pressemitteilung vom 30.03.2016 /...

Neuerungen im KfW-Programm „Energieeffizient Bauen“ zum 1. April 2016

Gepostet von am Apr 9, 2016 in Allgemein | Kommentare deaktiviert für Neuerungen im KfW-Programm „Energieeffizient Bauen“ zum 1. April 2016

Neuerungen im KfW-Programm „Energieeffizient Bauen“ zum 1. April 2016 Einführung eines neuen Förderstandards KfW-Effizienzhaus 40 Plus Vereinfachtes Nachweisverfahren für das KfW-Effizienzhaus 55 Auslaufen des Förderstandards KfW-Effizienzhaus 70 Förderhöchstbetrag pro Wohneinheit auf 100.000 Euro verdoppelt Förderung der Baubegleitung Zum 01.04.2016 erneuert die KfW ihr Programm „Energieeffizient Bauen“. Neben den weiter bestehenden Standards KfW-Effizienzhaus 55 und 40 wird der neue Standard KfW-Effizienzhaus 40 Plus eingeführt: Damit werden Gebäude gefördert, die Energie erzeugen sowie speichern und so den verbleibenden, sehr geringen Energiebedarf überwiegend selbst decken können. Außerdem bietet die KfW ein vereinfachtes Nachweisverfahren für das KfW-Effizienzhaus 55 an. Aufgrund der energetisch strengeren Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV), entspricht das seit 2009 von der KfW geförderte Effizienzhaus 70 annähernd den gesetzlichen Mindestanforderungen bei Wohnungsneubauten. Da es so keinen zusätzlichen Anreiz gibt, läuft die Förderung dieses Standards im Programm „Energieeffizient Bauen“ zum 31.03.2016 aus. „Der hohe Anteil des KfW-Effizienzhauses 70 im Wohnungsneubau belegt den deutlich gestiegenen Baustandard. In Verbindung mit den neuen Anforderungen aus der EnEV ist dies der richtige Zeitpunkt, die Förderung auf effizientere Standards zu konzentrieren. Dabei gilt auch zukünftig: Je anspruchsvoller der erreichte Energieeffizienzstandard ist, desto höher die Förderung der KfW“, so Dr. Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe. Darüber hinaus verdoppelt die KfW den Förderhöchstbetrag für Bauherren von 50.000 Euro auf 100.000 Euro. Zusätzlich wird eine 20-jährige Zinsbindung angeboten. Ferner hat der Bauherr einen verbindlichen Anspruch auf einen Baubegleitungszuschuss. Hierbei erhält er 50% (max. 4.000 Euro) der Kosten für die energetische Fachplanung und Baubegleitung durch einen unabhängigen Experten. Die neuen Tilgungszuschüsse der Förderstandards im Überblick: KfW-Effizienzhaus 40 Plus: 15% der Darlehenssumme, bis zu 15.000 Euro für jede Wohneinheit KfW-Effizienzhaus 40: 10% der Darlehenssumme, bis zu 10.000 Euro für jede Wohneinheit KfW-Effizienzhaus 55: 5% der Darlehenssumme, bis zu 5.000 Euro für jede Wohneinheit Informationen zu den Fördermöglichkeiten sind auf der Internetseite www.kfw.de oder über das KfW-Infocenter unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 / 539 9002 erhältlich. Quelle: Pressemitteilung vom 22.03.2016 /...

Nachfolgeprogramm zur Förderung von Batteriespeichern in Verbindung mit Photovoltaik-Anlagen startet zum 01.03.2016

Gepostet von am Mrz 5, 2016 in Allgemein | Kommentare deaktiviert für Nachfolgeprogramm zur Förderung von Batteriespeichern in Verbindung mit Photovoltaik-Anlagen startet zum 01.03.2016

Nachfolgeprogramm zur Förderung von Batteriespeichern in Verbindung mit Photovoltaik-Anlagen startet zum 01.03.2016 Die KfW setzt im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWI) zum 01.03.2016 das zum Ende des vergangenen Jahres ausgelaufene Programm zur Förderung von stationären Batteriespeichersystemen in Verbindung mit Photovoltaikanlagen fort. Das Programm soll die Markt- und Technologieentwicklung von Batteriespeichersystemen anregen und bietet dazu zinsgünstige KfW-Kredite und Tilgungszuschüsse aus Mitteln des BMWI. Die geförderten Systeme leisten einen Beitrag zur besseren Integration von kleinen bis mittelgroßen Photovoltaik-Anlagen in den Strommarkt. Das Programm läuft nun bis zum Jahresende 2018. Die wichtigsten Änderungen gegenüber dem Vorgängerprogramm sind u. a.: Die Photovoltaikanlage darf höchstens 50 % der installierten Leistung in das Stromnetz einspeisen (vorher 60 %). Für die geförderten Batterien muss eine Zeitwertersatzgarantie des Herstellers von 10 Jahren vorliegen (vorher 7 Jahre). Die Höhe der Tilgungszuschüsse ist über den Programmzeitraum degressiv gestaltet, das heißt, die Tilgungszuschüsse sinken je nach Zeitpunkt der Antragstellung stufenweise von 25 % auf 10 % der förderfähigen Kosten. Damit soll ein Anreiz gesetzt werden, dass die Hersteller technologie- und produktionsbedingte Kostensenkungen an die Kunden weiter geben. Dr. Ingrid Hengster, Mitglied des Vorstands der KfW, sagte: „Die im Mai 2013 begonnene Förderung von Batteriespeichersystemen hat einen wichtigen Anstoß zur Entwicklung der Technologie und des Marktes gegeben. Die Fortschritte sind beachtlich, aber noch brauchen wir gezielte und wohl dosierte Förderimpulse auf dem Weg zu einem sich selbsttragenden und wettbewerbsfähigen Markt, der ohne Zuschüsse auskommt. Wir sind davon überzeugt, dass dieser sich bis Ende 2018 entfalten kann.“ Weitere Informationen zum Programm 275 erhalten Sie unter „www.kfw.de/batteriespeicher“. Quelle: Pressemitteilung vom 01.03.2016 /...

dena sucht „Sanierungshelden“: Jetzt noch am Wettbewerb teilnehmen

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dena sucht „Sanierungshelden“: Jetzt noch am Wettbewerb teilnehmen Preisgelder von mehr als 20.000 Euro für die besten Geschichten rund um die Sanierung – Bewerbungen noch bis 29. Februar möglich Wer sein Haus saniert, hat viel zu erzählen: Die Deutsche Energie-Agentur (dena) sucht die besten Geschichten rund um die energetische Modernisierung der eigenen vier Wände. Noch bis zum 29. Februar 2016 können sich private Eigentümer sanierter Ein- und Zweifamilienhäuser für den Wettbewerb „Sanierungshelden“ bewerben. Teilnehmen können Hausbesitzer, die komplett saniert oder einzelne Maßnahmen wie eine Heizungsmodernisierung, eine Wärmedämmung oder einen Fenstertausch umgesetzt haben oder die erneuerbare Energien nutzen. Auf die Gewinner warten insgesamt Preisgelder von mehr als 20.000 Euro. Bewerbungen sind unter www.sanierungshelden.de möglich. Themen und Inhalten der Geschichten sind kaum Grenzen gesetzt, sie müssen nur wahr sein und sich rund um die energetische Sanierung drehen: Wer aus einer baufälligen Bruchbude ein ultramodernes High-Tech-Eigenheim gemacht oder eine rekordverdächtige Energieeinsparung erreicht hat, wer vor der Sanierung von seinen Nachbarn noch skeptisch belächelt wurde, heute aber zum Vorbild für die ganze Straße geworden ist oder wer von seinem Energieberater gut beraten wurde, so dass ein Fiasko auf der Baustelle verhindert werden konnte, der sollte seine Geschichte beim Wettbewerb „Sanierungshelden“ einreichen. Eine prominent besetzte Jury mit Experten aus Bundesministerien, Fachwelt und Kultur wird die besten Geschichten auswählen: Unter anderem mit dabei sind der Kabarettist und Geschichtenerzähler Horst Evers und der Filmregisseur Dennis Gansel („Die Welle“). Auszeichnungen in drei Kategorien und ein Sonderpreis Die Gewinner werden in den drei Hauptkategorien „Komplettsanierung zum Effizienzhaus“, „Heizung und erneuerbare Energien“ sowie „Dämmung und Fenster“ ausgezeichnet. Zudem wird ein Sonderpreis unter dem Motto „Mein(e) Energieberater(in) und ich“ vergeben. In den Hauptkategorien gewinnen die Erstplatzierten jeweils Preisgelder in Höhe von 3.000 Euro, die Zweitplatzierten erhalten 2.000 Euro und die Drittplatzierten 1.000 Euro. Beim Sonderpreis wird der 1. Platz mit 1.000 Euro prämiert, der 2. Platz mit 600 Euro und der 3. Platz mit 400 Euro. Zusätzlich werden unter allen Wettbewerbsteilnehmern wertvolle Sachpreise verlost. Die Teilnahmebedingungen sind unter www.sanierungshelden.de verfügbar. Der Wettbewerb „Sanierungshelden“ ist Teil der bundesweiten Kampagne „Die Hauswende“, die von der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) ins Leben gerufen wurde, um Hauseigentümer über die energetische Sanierung zu informieren. Neben der dena sind das Bundeswirtschaftsministerium sowie Unternehmen und Verbände aus den relevanten Branchen beteiligt. Der Wettbewerb wird zusätzlich von den Medienpartnern n-tv und enbausa.de unterstützt und findet in Kooperation mit der KfW Bankengruppe statt, die energieeffizientes Bauen und Sanieren fördert. Weitere Informationen unter www.sanierungshelden.de sowie www.die-hauswende.de. Quelle: Pressemitteilung vom 28.01.2016 /...

Energieeffizienz 2016: Was ändert sich für Bauherren und Hauseigentümer?

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Energieeffizienz 2016: Was ändert sich für Bauherren und Hauseigentümer? dena informiert über Neuerungen rund um energetisches Bauen und Sanieren zum Jahreswechsel Das Jahr 2016 bringt verschiedene Neuerungen im Bereich Energieeffizienz und energetisches Bauen und Sanieren mit sich. Politisches Ziel der verschiedenen Maßnahmen ist ein nahezu klimaneutraler Gebäudebestand im Jahr 2050. Dafür ist es wichtig, generell den Energiebedarf der Gebäude durch eine gedämmte Gebäudehülle und effiziente Anlagentechnik zu reduzieren sowie weitestgehend erneuerbare Energien zu nutzen. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat für private Hauseigentümer und Bauherren die relevantesten Aspekte zusammengestellt. Höhere Anforderungen für Neubauten Neu gebaute Wohn- und Nichtwohngebäude müssen ab dem 1. Januar höhere energetische Anforderungen erfüllen. Der zulässige Wert für die Gesamtenergieeffizienz (Jahres-Primärenergiebedarf) wird um 25 Prozent gesenkt. Die Wärmedämmung der Gebäudehülle muss zudem im Schnitt etwa 20 Prozent besser ausgeführt werden. Erreichbar ist beides durch bessere Dämmung von Fassade, Dach und Keller sowie durch dichtere Fenster und eine effiziente Technik unter Einbindung erneuerbarer Energien. Neue Fördermittel für Heizung und Lüftung Ab 1. Januar stellt der Bund zusätzliche Fördermittel für den Austausch der Heizung oder den Einbau einer Lüftungsanlage zur Verfügung. Die Förderung wird in Form von Zinsverbilligungen und Zinszuschüssen gewährt und ist Teil des neuen Anreizprogramms Energieeffizienz, für das die Bundesregierung insgesamt 165 Millionen Euro pro Jahr über drei Jahre eingeplant hat. Informationen zu den Konditionen und zur Beantragung bieten die KfW und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Effizienzlabel für alte Heizkessel Heizkessel mit einer Leistung von bis zu 400 Kilowatt, die älter als 15 Jahre sind, können ab dem 1. Januar mit einem Label versehen werden, das Auskunft über die Energieeffizienz gibt. Das Labelling ist zunächst freiwillig und gilt für gas- oder ölbetriebene Anlagen. Heizungsinstallateure, Schornsteinfeger oder Energieberater stellen das Etikett aus. Erst ab 2017 wird dieses nationale Effizienzlabel für alte Heizkessel Pflicht. Neue Förderstufen der KfW für Effizienzhäuser Die KfW passt zum 1. April ihre Förderung im Programm „Energieeffizient Bauen“ den veränderten Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) an. So entfällt die Förderung für die Stufe Effizienzhaus 70 – diese wird dann dem gesetzlichen Mindeststandard entsprechen. Neu ist die Stufe Effizienzhaus 40 Plus. Besonderes Merkmal dieses Standards ist, dass ein Teil des Energiebedarfs unmittelbar am Haus erzeugt und gespeichert werden muss. Damit liegt der Fokus verstärkt auf der Förderung von Neubauten mit hohem energetischen Standard. Weitere Informationen zur Energieeffizienz in Gebäuden unter www.zukunft-haus.info. Quelle: Pressemitteilung vom 22.12.2015 /...

KfW-Award Bauen und Wohnen 2016 startet jetzt

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KfW-Award Bauen und Wohnen 2016 startet jetzt Diesjähriges Motto: „Urbanes Wohnen – Häuser in der Stadt“ Prämierte Preisträger erhalten insgesamt 30.000 Euro Bewerbungsphase bis 07. März 2016 „Urbanes Wohnen – Häuser in der Stadt“ lautet das diesjährige Motto des KfW-Wettbewerbs um den Award Bauen und Wohnen, da gegenwärtig das Leben in der Stadt immer attraktiver wird. Prämiert werden private Bauherren oder Baugemeinschaften, die in den vergangenen fünf Jahren ein Haus mit mindestens drei Wohneinheiten im innerstädtischen Bereich gebaut oder modernisiert haben. Bewertet werden die Projekte nach ihrer gelungenen Balance aus Modernität, Energie- und Kosteneffizienz, ihrer optimalen Raum- und Flächennutzung sowie der individuellen Wohnlichkeit. Der KfW-Award ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert. Die ersten fünf Gewinner erhalten zusammen 25.000 Euro und die weiteren fünf am besten bewerteten Projekte erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. „Immer mehr Menschen und Familien zieht es heute in die Städte. Daher ist der Bedarf an zukunftsfähigem und bezahlbarem Wohnraum, der zugleich für ein Leben in der Gemeinschaft geeignet ist, besonders groß“, sagt Dr. Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe und betont: „Die KfW möchte mit dem Award herausragende Lösungen prämieren, welche Wohnlichkeit, effiziente Bauweise sowie moderne Architektur verbinden und gleichzeitig für mehrere Generationen über Jahre an Wert besitzen.“ Die Ausschreibungsphase endet am 07. März 2016 (Poststempel). Der KfW-Award wird in einer feierlichen Preisverleihung am 23. Juni 2016 in der Niederlassung der KfW in Berlin vergeben. Informationen und Bewerbungsunterlagen stehen ab sofort unter www.kfw.de/award-bewerbung zur Verfügung. Quelle: Pressemitteilung vom 10.12.2015 /...